Literaturtipps: Tierisch Grau – So bleibt der Seniorhund gesund

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Von Mareike Meyer

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Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt es. Er ist in guten und ich schlechten Zeiten an unserer Seite und begleitet uns sein ganzes Leben lang. Er heitert uns auf und spendet uns in so mancher traurigen Stunde Trost. So verwundert es nicht, dass wir ein wenig von dieser liebenswerten Zuneigung zurückgeben möchten und uns wünschen, unser Vierbeiner könne für immer bei uns sein. Nur leider ist das Leben unserer Hunde viel kürzer als unseres. Dank einer hervorragenden medizinischen Versorgung werden unsere Haustiere zwar immer älter, aber auch bei Hunden gibt es Erkrankungen, die mit zunehmendem Alter gehäuft auftreten. Darunter beispielsweise Demenz, Arthrose oder Organinsuffizienz.

Das Buch “Tierisch Grau – So bleibt der Seniorhund gesund” von Annette Dragun und Katja Wald gibt seinen Lesern Tipps, wie sich diese Altersleiden im Alltag lindern lassen. Aber auch prophylaktisch lassen sich bereits einige Dinge tun.
 

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?

Loki ist zwar noch recht jung, aber er ist nicht ganz gesund und ich habe die Befürchtung, dass er vielleicht nicht besonders alt wird. Umso mehr freue ich mich über die Möglichkeit, eine Rezension über das Buch “Tierisch Grau” zu verfassen.
 

Zum Inhalt

In dem Vorwort zu “Tierisch Grau” erklärt die Autorin Annette Dragun: “Das vorliegende Buch richtet sich […] nicht nur an die Besitzer von vierbeinigen Oldies. Gesundes Altern fängt viel früher an.” In erster Linie ist es wichtig, die ersten Anzeichen des Älterwerdens möglichst schnell zu erkennen. Darum empfiehlt Dragun einen regelmäßigen Tierärztlichen Check-Up. 
Doch welche speziellen Herausforderungen kommen auf die Halter alter Hunde zu? Die Autorinnen geben ihren Lesern einen umfassenden Überblick über große und kleine Wehwehchen des Alterns bei Hunden. Katja Wald gibt beispielsweise Tipps, wie man auch einem älteren Hund noch ausreichend Bewegung verschaffen kann oder ihm mit einer kleinen Massage etwas Gutes tut. Außerdem erklärt sie, wie man Schmerzen bei Hunden erkennt.
 
Schmerzen beim Hund erkennen
Wald beschreibt folgende mögliche Anzeichen von Schmerzen:
  • Plötzliches Aufschreien oder Winseln
  • Humpeln
  • Appetitlosigkeit
  • Schnelle oder sehr flache Atmung
  • Vermehrtes Hecheln
  • Vermehrtes Kratzen oder Belecken
  • Zögern vor dem Sprung zum Beispiel ins Auto
  • Ungewohntes Ausweichen bei Berührungen
  • Ungewöhnliches Verhalten (Unruhe, Apathie, Aggressivität…)

[Quelle: “Tierisch Grau” Seite 51]

Praxis-Übungen mit Foto-Anleitungen
Im Buch “Tierisch Grau” finden die Leser außerdem auch praktische Anleitungen, die beispielsweise gut bebildert erklären, wie man die Muskulatur seines Hundes stärken kann. Damit auch das mentale Training nicht zu kurz kommt, gibt es auch dafür Tipps. Zudem lernen Hundehalter, wie sie bei ihrem Hund selbst den Puls messen.

Hilfsmittel für alte Hunde
Das Buch “Tierisch Grau” gibt außerdem eine Übersicht über Hilfsmittel, die für die Besitzer alter Hunde hilfreich sein können. Darunter beispielsweise orthopädische Hundebetten, Rampen fürs Auto und Napferhöhungen. Außerdem befasst sich einer der Kapitel mit der Ernährung älterer Hunde und Nahrungsergänzungsmitteln.

Was kann im Alter auf Hund und Halter zukommen?
Wenn Hunde alt werden, wird wie auch bei Menschen das Immunsystem schwächer. Die Autorinnen beschreiben außerdem verschiedene Geriatrische Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Organe, sowie Krebs-Tumore und mögliche Behandlungen. 

Abschied nehmen
Wer über das Altern seines Hundes nachdenkt, muss sich wohl auch unweigerlich mit dem Ende des Hundelebens befassen. Auch diesen Traurigen Punkt behandelt das Werk von Annette Dragun und Katja Wald. Allein dieses Kapitel zu lesen, ließ mich mit den Tränen kämpfen. Loki ist nicht mein erstes Haustier und ich habe auch schon geliebte Tiere gehen lassen müssen, aber sich aktiv mit diesem unausweichlichen Umstand zu befassen, ist hart. Aber es ist notwendig. Das erklären auch die Autorinnen. Man sollte als Halter vorbereitet sein.

Über die Autorinnen

Annette Dragun als Tierheilpraktikerin für Hunde, Katzen und Pferde und Katja Wald als Diplom Sportlehrerin für Präventions- und Rehabilitationssport und Hundephysiotherapeutin bilden ein Gespann, das ein großes Wissensspektrum abdeckt. Während Draguns Therapieschwerpunkte auf Homöopathie, Akupunktur, Blutegeltherapie, Organotherapie, Phyto- und Bachblütentherapie liegen, kann Wald die Akupunktur am Bewegungsapparat, Neuraltherapie, Blutegeltherapie, Low-Level-Lasertherapie, Dry Needling für Hunde und Dorn-Therapie als Zusatzqualifikationen vorweisen. Zudem befindet sie sich gerade in einer ergänzenden Ausbildung zur Hundeosteopathin. Somit können die Autorinnen mit geballtem Fachwissen punkten und ihrer Leserschaft qualitativ hochwertige Texte vorlegen.
 

Fazit

Auch wenn es für mich noch recht früh ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen, kann es nicht schaden, sich zu informieren. Das Buch “Tierisch Grau” war für mich sehr informativ und wird mir in den kommenden Jahren sicher sehr gute Dienste als Nachschlagewerk leisten. 
  • Autorin: Annette Dragun und Katja Wald
  • Umfang: 196 Seiten
  • ISBN: 978-3750406070
Preis: 17,90 Euro ||
5/5
 

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