Gefahren für Hunde an Weihnachten: Darauf sollten Hundehalter achten, damit die Feiertage nicht beim Tierarzt enden

Gefahren für Hunde an Weihnachten: Darauf sollten Hundehalter achten, damit die Feiertage nicht beim Tierarzt enden
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Von Mareike Meyer

In wenigen Tagen ist Weihnachten und wir Menschen haben alle fleißig unsere Häuser und Wohnungen dekoriert und genießen die gemütliche Zeit. Doch was in uns so besinnliche Gefühle weckt und uns richtig in Weihnachtsstimmung bringt, kann für unsere Hunde durchaus gefährlich sein. Damit die Feiertage nicht beim Tierarzt enden, sollten Hundehalter ein paar Dinge beachten.
 

Tannenbaum und Adventsgesteck

Fast 30 Millionen Tannenbäume stehen jedes Jahr in Deutschen Wohnzimmern. Bei der Gestaltung des Christbaumschmucks sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hundehalter sollten allerdings ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit ihrer Vierbeiner legen, denn der Tannenbaum ist eine echte Gefahrenquelle.
Das beginnt schon kurz nach dem Aufstellen des Baums. In der Regel werden die Tannen für den Transport in Plastiknetze gesteckt. Diese können für Hunde gefährlich werden. Wenn ein Hund einen dieser Plastikfäden frisst, kann das zu schweren Verletzungen führen. Achtet deshalb darauf, dass ihr wirklich das komplette Netz entsorgt und keine Reste am Baum oder auf dem Boden zurückbleiben.
Wo wir gerade beim Aufstellen des Baumes sind: Der sollte natürlich einen sehr sicheren Stand haben und am besten noch ein bisschen erhöht stehen. Unser Tannenbaum steht auf einem kleinen Tisch, den ich in einem schwedischen Einrichtungshaus erstanden habe. Ihr könnt auch einfach einen Hocker oder ähnliches nehmen. So stellt ihr außerdem sicher, dass euer Hund den Baum nicht für seine neue Indoor-Toilette hält. 
Was ist ein Weihnachtsbaum ohne Schmuck? Richtig: “Nur” eine Tanne. Also wird natürlich fleißig geschmückt. Ich beginne immer mit unserer Lichterkette. Wenn ihr auch eine Lichterkette benutzt, achtet darauf, das Kabel so zu verlegen, dass euer Hund sich nicht darin verheddern kann und so eventuell den Baum umreißt. Wenn ihr Sorge habt, dass euer Vierbeiner die Lampen anknabbern könnte, solltet ihr den Baum nur im oberen Bereich beleuchten. 
Echte Kerzen bergen natürlich immer eine gewisse Gefahr. Das gilt nicht nur für den Baum sondern auch für Adventsgestecke und Ähnliches. Euer Hund könnte sich wenn er zu neugierig ist, die Nase verbrennen oder bei großer Freude die brennenden Kerzen mit seiner Rute herunterwedeln. Mittlerweile gibt es ganz schicke Alternativen mit LED, aber ich kann verstehen, wenn man lieber eine richtige Kerze nehmen möchte. Ich persönlich bevorzuge auch echtes Feuer. Für mehr Sicherheit stellt das Gesteck und alle anderen Kerzen am besten so hoch, dass euer Hund nicht heranreicht.
Auf Schneespray auf den Ästen des Baums solltet ihr als Hundehalter lieber verzichten. Das Spray kann für den Hund giftige Stoffe enthalten.
Kommen wir zu den Christbaumkugeln. Ich habe sowohl Glas- als auch Plastikkugeln. Man sieht den Unterschied nicht. Die unteren Äste schmücke ich ausschließlich mit Plastikkugeln. Auf diese Weise kann nichts zu Bruch gehen, sollte Loki doch einmal eine Kugel herunterreißen oder mit den Zähnen untersuchen wollen. 
Und schließlich das Lametta. Ich persönlich verzichte schon seit ein paar Jahren auf Lametta, denn es kann wirklich gefährlich für Loki sein und ist zudem schlecht für die Umwelt. Wenn ein Hund Lametta frisst, besteht die Gefahr eines Darmverschlusses. 
Solltet ihr einen Baumständer haben, der mit Wasser gefüllt ist und den euer Hund erreichen könnte, solltet ihr den Ständer so abdecken, dass euer Hund nicht das enthaltene Wasser trinken kann.
Generell solltet ihr euren Hund nicht mit dem Weihnachtsbaum oder Dekoartikeln, die er erreichen könnte, unbeaufsichtigt lassen. Wir schließlich immer die Tür zum Wohnzimmer, wenn Loki alleine zuhause ist.
 

Süßes, Plätzchen und Nüsse

Viele Dinge, die wir Menschen in der Weihnachtszeit besonders gerne naschen sind für unsere Hunde leider giftig. Dazu gehört zum Beispiel Schokolade, Muskat, Rosinen und Trauben, Zimt und Lebkuchen. Natürlich dürfen Hunde auch keinen Alkohol zu sich nehmen, aber das dürfte bekannt sein.
Und auch das Naschen am Tisch solltet ihr verzichten. Der Festtagsbraten ist viel zu fettig und kann zu Magenschmerzen führen. 
 

Giftige Pflanzen

Wusstet ihr, dass sowohl Weihnachtssterne als auch Mistelzweige giftig für Hunde sind? Ihr solltet darauf achten, dass eure Vierbeiner diese Pflanzen nicht erreichen können.
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