DIY: Futterbar – So baust du einen Napfständer mit Stauraum und Namen für deinen Hund

Dieser Blogbeitrag liefert eine simple DIY-Anleitung zum Bau einer Futterbar mit Stauraum für Hunde. DIe Futterstation verfügt über zwei Näpfe, ein verschließbares Fach und ist mit dem Namen des Hundes versehen.
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Von Mareike Meyer

Ich bin im Internet immer wieder über schicke Futterstationen für Hunde gestolpert und habe beschlossen, dass ich eine solche Hundefutterbar selber bauen möchte. Falls ihr es auch einmal versuchen möchtet, folgt hier nun also ein Futterbar DIY.
Neben einem Fach für Stauraum, wollte ich auch gerne Lokis Namen darauf stehen haben. Deshalb führte mich mein erster Weg einmal nicht in den Baumarkt, sondern in den Bastelladen meines Vertrauens. Dort erstand ich Buchstaben aus Pappe und einen kleinen Topf Farbe in Kupfer, um die Buchstaben anzumalen.
 

Was ihr alles für die DIY-Futterbar braucht

Um die Futterbar mit Stauraum zu bauen, habe ich folgende Sachen benötigt:
Keep it simple
Als Grundlage für die Form der Futterbar habe ich einen sogenannten Berliner Hocker genommen. Dabei handelt es sich um ein recht einfaches Konstrukt bestehend aus vier Holzplatten. Ich habe noch eine weitere Platte hinzugefügt, um ein kleines Fach zu erhalten und dieses mit einer Klappe versehen. 

Das Holz für die Hundefutterbar zusägen

Am einfachsten ist es, wenn ihr euch das Holz direkt im Baumarkt zusägen lasst. Das ist kostenlos, geht schnell und ist meistens auch etwas gerader als wenn man es selbst zuschneidet. 
Die Futterbar basiert auf dem Berliner Hocker. Die Zeichnung zeigt, wie die Holzbretter miteinander verbunden werden.
Ich möchte euch hier ganz bewusst keine Maße hinschreiben, wenn die solltet ihr einfach an die individuelle Größe eures Hundes anpassen. Ihr braucht am Ende folgende Holzplatten:
Löcher für die Futternäpfe
Um die Näpfe später in der Futterbar versenken zu können, müsst ihr zwei Löcher in das obere Brett es Faches sägen. Dafür braucht ihr eine Stichsäge und einen Bohrer. Zeichnet zunächst die Löcher vor. Dazu könnt ihr beispielsweise die Näpfe umgedreht auf das Holz legen und um diese herum zeichnen. Denkt aber daran, dass ihr den Kreis denn noch etwas kleiner machen müsst, weil die Näpfe sind keine Auflagefläche haben. Bei mir sind die Löcher etwas groß geraten. Die Näpfe fallen zwar nicht hindurch, aber wenn Loki sie ausleckt, machen sie Geräusche, die er gruselig findet. Ich habe schließlich etwas Moosgummi an den Rand der Löcher geklebt. Diese Polsterung verhindert, dass die Näpfe im Napfständer scheppern.
Nun bohrt ihr mehrere Löcher entlang des Kreises und sägt schließlich mit der Stichsäge von Loch zu Loch an dem Kreis entlang.

 

Verschrauben und streichen

Das Holz solltet ihr mit Schmirgelpapier bearbeiten, bis keine scharfen Kanten mehr vorhanden sind. Danach könnt ihr die einzelnen Teile schon miteinander verschrauben. Schraubt dazu zuerst das Brett mit den Löchern für die Näpfe und den Fachboden an die Rückwand. Anschließend schraubt ihr die Seitenteile an.
Die einzelnen Bretter der Futterbar für Hund werden nun miteinander verschraubt. Zuerst werden die Bretter für das Fach mit der Rückwand verbunden. Anschließend die Seitenteile.
Die roten Pfeile markieren die Stellen, an denen ich die Bretter miteinander verschraubt habe. Ihr müsst dabei möglichst genau arbeiten, damit die Schrauben nicht an der falschen Stellen wieder herauskommen. Befestigt zuerst das Brett für die Futternäpfe und den Fachboden an der Rückwand. Danach schraubt ihr die Seitenteile an.
Um die Hundefutterbar anzustreichen habe ich mir Möbellack gekauft, den man auch für Kinderspielzeug benutzen kann und somit nicht giftig ist. Ihr werdet vermutlich mehrere Anstriche brauchen, damit der Holz wirklich geschützt ist, falls euer Hund beim Trinken mal die Umgebung des Napfes flutet.

Schließlich befestigt ihr die Klappe mit den beiden Scharnieren am Bodenbrett des Faches. Um die Klappe sicher verschließen zu können, habe ich einen Türmagneten benutzt. Ein Magnet wird von innen an die Klappe geschraubt, der zweite von innen an der obere Brett des Stauraumfaches. Wenn man die Klappe schließt, ziehen die Magnete einander an und halten das Fach verschlossen.

 
Eine erhöhte Futterstation mit zwei Näpfen für Hunde selber bauen, ist relativ einfach.
Lokis Futterstation habe ich mit seinem Namen und einer kleinen Zeichnung verziert.

Die passenden Näpfe

Als Futternäpfe habe ich mich für Edelstahlnäpfe entschieden, die recht groß sind. Wichtig ist aber in erster Linie, dass sie oben einen Rand haben, der auf dem Holz aufliegen kann und nach unten hin nicht breiter, sondern am Besten etwas schmaler werden.
 

Personalisierte Futterbar für das gewisse Etwas

Zum Abschluss habe ich noch die Buchstaben mit Holzleim oben auf die Futterstation geklebt. Ihr könnt sie natürlich anbringen wie und wo ihr möchtet. Auch was das Bemalen der Futterstation angeht, sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Tobt euch einfach aus und gestaltet die Hundefutterbar nach Herzenslaune. Ich habe zum Beispiel noch einen Wolf von außen auf die Klappe gemalt.
Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Basteln!

Der Arbeitsprozess in Bildern

Zum Vergrößern der Bilder einfach auf das jeweilige Foto klicken.

Diese Futterbar kann mit dieser Anleitung ganz leicht selbst gebaut werden.
Und so sieht das gute Stück schließlich aus.

Noch ein wichtiger Hinweis

Bitte lesen bevor ihr loslegt

Nachdem ich die Futterbar fertiggestellt hatte, habe ich bei einer kleinen Internetrecherche herausgefunden, dass es nicht unbedingt ratsam ist, einen gesunden Hund erhöht zu füttern. Verschiedene Quellen sehen darin ein erhöhtes Risiko für gefährliche Magendrehungen beim Hund, weil dieser bei der erhöhten Fütterung mehr Luft schluckt. Deshalb haben wir jetzt zwar diese Futterbar, aber zum Füttern nehme ich den Napf tatsächlich heraus und stelle ihn auf den Boden. Eine erhöhte Futterbar kann Sinn machen, wenn euer Hund Zum Beispiel Schmerzen hat und sich nicht mehr so gut herunterbeugen kann. Bitte bedenkt dies, wenn ihr die Futterbar nachbauen möchtet.

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