Halloween mit Hund: Mit diesen Tipps übersteht ihr und euer Vierbeiner die gruselige Zeit

Halloween mit Hund: Mit diesen Tipps übersteht ihr und euer Vierbeiner die gruselige Zeit
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Von Mareike Meyer

Mein Mann und ich liiiiieben Halloween. Das ist so ziemlich die einzige Zeit im Jahr, in der wir unser Haus und unseren Garten richtig “schmücken” (von der obligatorischen Lichterkette an Weihnachten mal abgesehen). Wir hängen Gespenster in unseren Bäumen auf, stellen Kürbislampen auf die Stufe vor der Haustür und unsere Grünfläche zieren ein paar Grabsteine aus Kunststoff. Aber was wir so gerne mögen, ist für unseren Hund immer wieder auf’s neue eine schaurige Überraschung. Wie wir diese Zeit sonst noch so gestalten und wie ihr mit eurem Hund ein schönes und entspanntes Halloween erleben könnte, möchte ich euch hier einmal beschreiben.
 

Was ist diese Halloween überhaupt?

Um auch einen kleinen Bildungsmehrwert zu erziele sei hier noch einmal beschrieben, was Halloween überhaupt ist: In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November beging man früher das Samhein-Fest. In dieser Nacht waren die Tore zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich geöffnet. Halloween wie wir es heute kennen setzt sich auch viele verschiedenen heidnischen aber auch christlichen Bräuchen zusammen und gelangte um 1830 mit den irischen Einwanderern aus dem katholischen Irland in die USA, wo es schnell zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor wurde. 
Mittlerweile wird Halloween auch in Deutschland immer beliebter. Vielerorts werden Vorgärten und Häuser schaurig schön geschmückt und verkleidete Kinder, aber auch Erwachsene, ziehen an diesem Tag durch die Nachbarschaft. Klar, dass das für einen Hund ein ziemlich einschneidendes Erlebnis sein kann.
 

Deko zum Fürchten

Wenn ihr so wie wir Dekorationen in eurem Vorgarten und an der Haustür aufstellt, nehmt euch doch die Zeit, dies gemeinsam mit eurem Hund zu tun. Zeigt ihm jeden Gegenstand und lasst ihn daran schnüffeln. Vielleicht gibt es zwischendurch auch mal ein Leckerlie, damit euer Hund die Dekoelemente positiv verknüpft.
Genauso gehe ich vor, wenn Loki auf der Straße etwas entdeckt, was ihm unheimlich ist. Ich knie mich zu dem Gegenstand, fasse ihn an und für jeden Schritt, den Loki darauf zugeht, gibt es einen Keks. 
Außerdem solltet ihr darauf achten, dass euer Hund nicht die aufgestellten Kürbisse anknabbert. Vor allem Zierkürbisee enthalten oftmals Bitterstoffe, die giftigen Cucurbitacine. 
 

Wie siehst du denn aus?!

Aber nicht nur die Dekorationen können eurem Hund einen riesen Schrecken einjagen, sondern auch ihr selbst. Wenn ihr euch an Halloween verkleiden möchtet, verzichtet doch vielleicht auf Masken und schminkt euch lieber ein wenig. Es kann sein, dass euer Hund euch trotzdem nicht sofort erkennt und erst einmal komisch reagiert. Lasst ihn deshalb gerne vorher an dem Kostüm schnuppern und zieht es vielleicht in seinem Beisein an. Die meisten Hunde stehen übrigens nicht besonders auf’s verkleidet werden, deshalb steckt sie bitte nicht in irgendwelche unbequemen Kostüme, die ihre Bewegungsfreiheit einschränken. Gegen ein Kleinigkeit am Halsband oder Geschirr spricht hingegen nichts.
 

Verhalten an Halloween

Für euren Hund kann es puren Stress bedeuten, wenn dauerhaft fremde Menschen in Kostümen an eurer Türe klingeln. Deshalb solltet ihr versuchen, die kleinen “Geister” schon abzufangen, bevor sie klingeln. So vermeidet ihr schon eine Menge Stress. Es kann auch hilfreich sein, euren Hund einmal nicht mit an die Haustür zu nehmen an diesem Abend. Schließlich wisst ihr nie, wie gruselig die Verkleidung des Menschen vor der Tür ist. Im schlimmsten Fall könnte euer Hund aggressiv auf verkleidete Fremde reagieren. Bietet ihm stattdessen lieber einen ruhigen und vertrauten Rückzugsort und lasst ihn im Haus. Überhaupt würde ich euch raten, die letzte Gassirunde an diesem Tag etwas vorzuziehen und nicht erst im Dunkeln zu erledigen.
 

Einen Nutzen aus der Nummer ziehen

Nun wisst ihr, worauf ihr achten solltet an Halloween, aber das bedeutet nicht, dass ihr diese besondere Zeit nicht auch gemeinsam mit eurem Hund genießen könnt. Nutzt die Dekorationen doch zum Beispiel für ein paar ungewöhnliche Hundefotos und zieht gemeinsam los auf Fotosafari.
 

Süßes oder Saures!

Wer seinem Hund ebenfalls etwas Herbstliches zum Naschen geben möchte, kann sich ja einmal an unserem Hundekeksrezept für Kürbiskekse probieren!
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