Hundekeks-Rezepte mit der Backmatte: Selbstgemachte Kürbisleckeries für Halloween und den Herbst

DIY-Hundekekse Rezept mit Kürbis für Halloween und den Herbst
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Von Mareike Meyer

Wenn die Blätter langsam ihr Grün verlieren, die Tage wieder kürzer werden und vielerorts die Farbe der Umgebung zu einem schönen orange-rot-braun wechselt, kommt diese ganz besondere Stimmung auf: man möchte sich mit einem Tee auf das Sofa kuscheln und vielleicht eine leckere Kürbissuppe löffeln. Doch nicht nur uns Menschen schmeckt das Gemüse sehr gut, auch unsere Hunde essen gerne Kürbis. Deshalb habe ich euch hier einmal ein Rezept für leckere Kürbishundekekse mit Hilfe einer Backmatte verfasst.
 

Was ihr vorab wissen solltet

Bevor ihr jedoch loslegt, solltet ihr wissen, dass nicht alle Kürbisse für Hunde unbedenklich sind. Verwendet bitte keine Kürbisse aus dem eigenen Garten. Vor alle nicht, wenn sie mehrmals aus dem gleichen Samen gezüchtet wurden. Sie können Bitterstoffe, die giftigen Cucurbitacine, enthalten. Wenn ihr Kürbiskekse backen möchtet, nehmt bitte Kürbisse aus dem Handel. Dort wurden die Bitterstoffe weggezüchtet und somit nicht mehr gefährlich für euren Vierbeiner. Zierkürbisse enthalten fast immer Cucurbitacine und sollten deshalb nicht gefüttert werden. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, probiert vor dem Backen ein kleines Stück Kürbis. Schmeckt es bitter, verwendet diesen Kürbis lieber nicht. Generell sind Kürbisse reich an Vitamin A, C und E und enthalten auch Magnesium, Kalium und Zink.
 

Ihr benötigt

  • 250g Hokkaido-Kürbis
  • 170g Ziegenfrischkäse
  • 4 Eier
  • Buchweizenmehl
  • 1EL Kokosöl
  • Wasser bei Bedarf
 

Die Backmatte

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Varianten und Anbieter für Silikonbackmatten im Internet. Meine Backmatten sind von Collory. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen. Ich benutze 1cm-Halbkugel-Matten für meine Kekse, aber die sind dann wirklich sehr klein. Je nach Form und Größe kann die Backzeit variieren. Schaut einfach zwischendurch in den Ofen, damit die Kekse nicht verbrennen. Der Vorteil bei den Collory-Matten ist, dass sie sofort einsatzbereit sind. Bei anderen Herstellern kann es vorkommen, dass die Matten noch getempert werden müssen. Dafür spült ihr die Matte ab und backt sie ohne teig für etwa vier Stunden bei 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze). So können schädliche Stoffe aus dem Silikon ausdünsten. Wichtig: lüftet den Raum und haltet euch nicht darin auf, solange die Matte tempert.
 
 

Los geht’s

Püriert den Hokkaido-Kürbis und verrührt das Püree mit dem Ziegenfrischkäse und den Eiern. Gebt dann das Kokosöl hinzu. Ihr erhaltet eine recht flüssige Masse. Nun gebt ihr nach und nach etwas von dem Buchweizenmehl hinzu. Das macht ihr nach Gefühl bis der Teig etwa die Konsistenz eines Pfannkuchen-Teiges hat. Sollte eure Teig zu fest werden, könnt ihr ihn mit Wasser wieder etwas verflüssigen. Lasst den Teig noch etwa 10 Minuten ruhen, damit mögliche Bläschen nach oben steigen und entweichen können. Bevor ihr ihn in die Backmatte füllt, könnt ihr noch einmal langsam umrühren.
Den Teig streicht ihr dann in eine Backmatte, die ihr am Besten vorher kurz mit Wasser ausgespült, ausgeschüttelt und auf ein Backblech mit Backpapier gelegt habt. Zieht die Oberfläche mit einem Teigschaber ab, sodass zwischen den einzelnen Kammern keine Verbindung besteht. Wer es ganz präzise machen möchte, kann den recht flüssigen Teig auch in eine Quetschflasche füllen und jede Kammer einzeln ausspritzen. Damit auch die letzten Blasen aus dem Teig verschwinden, klopft ihr das Backblech noch ein paar Mal vorsichtig auf den Tisch.
Die Backzeit beträgt etwa 40 Minuten bei 150°C Umluft. Anders als die meisten Backmattenkekse müssen diese Kürbisleckerlies nicht noch zusätzlich nachgetrocknet werden.
 

Lagerung

Die fertigen Kekse solltet ihr nach dem Auskühlen nicht in luftdicht verschlossene Plastikdosen füllen. Darin kann sich Feuchtigkeit sammeln und die Kekse verderben schneller. Besser geeignet sind entweder Blechdosen, Plastikdosen oder Gläser mit geöffnetem Deckel oder kleine Baumwoll-Säckchen.
 

Mehr zum Thema

Wenn euch jetzt das Backmattenfieber gepackt hat, kann ich euch nur wärmstens die Facebook-Gruppe “BackmattenFreaks – Rezepte für Hundekekse” ans Herz legen. Dort gibt es in den Dateien unzählige Rezepte. Wer kein Facebook hat, kann bei Amazon die Bücher “Backmatten-Leckerlie: Lieblingsrezepte aus der Gruppe ‘BackmattenFreaks’” oder “Hundekekse für Feinschmecker: Außergewöhnliche Rezepte für die BACKMATTE” bestellen.
Wie ihr eurem Hund außerdem ein schönes und vor allem stressfreies Halloween bereiten könnt, lest ihr in unserem Beitrag “Halloween mit Hund”.
 
Und jetzt wünschen wir guten Appetit!
Mareike und Loki
 

(Dieser Artikel enthält Affiliate-Links*)

 
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