Lokis Tagebuch: Ich bin berühmt (03. Mai 2018)

Mein Hund ist im Fernsehen | sat.1 | Grimassenshooting
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Von Mareike Meyer

Liebes Tagebuch,

die Olle sagt, heute ist ein ganz großer Tag für mich. Ich soll wohl berühmt werden. Keine Ahnung, was das sein soll… “berühmt”… Ich glaube das bedeutet, dass viele Leute deinen Namen kennen. Aber wenn das stimmt, bin ich schon berühmt. Immer wenn die Olle jemandem sagt, dass ich Loki heiße, sagen die Leute “Oh, wie Loki Schmidt?” Und die Olle sagt dann immer: “Nein, Loki wie das Gott.” Also bin ich eindeutig ein Gott und da Götter sehr berühmt sind…
Naja, offenbar versteht die Olle das noch nicht ganz, also spiele ich das Spielchen mal mit. Wir sind also ins Auto gestiegen und an einen Ort gefahren, den ich nicht kannte. Da sind wir noch eine Weile auf und ab gelaufen. Die Olle faselte was von “Lieber zu früh als zu spät”. Mir soll es gleich sein. Es gab dort wirklich viele neue Gerüche und ich versuchte sie so gut es ging zu ignorieren und schnüffelte lieber.
 

Ich bin verliebt

Als wir dann endlich in eines der Häuser gehen wollten, kam uns ein anderer Hund mit seinem Frauchen entgegen. Sie sagte meiner Ollen, dass es total viel Spaß machen würde und die Fotos richtig cool seien. Die Olle wurde noch aufgeregter und wir gingen endlich hinein. Liebes Tagebuch, was soll ich sagen? Ich war im Himmel! Du kannst es mir glauben oder nicht, aber da flogen Kekse durch die Luft. Ein scheinbar unerschöpflicher Vorrat an leckeren runden Käse-Happen! Aber der Reihe nach. 
Wir kamen in einen Raum mit vielen fremden Menschen. Einer hatte eine komische Stange in der Hand und fuchtelte mit dem Ende vor den Gesichtern der anderen herum. Einer stellte unentwegt Fragen und einer hatte eine große Vorrichtung auf der Schulter und kniff immer ein Auge zu, während er mit dem anderen in den Kasten schaute. Und dann waren da noch die zwei tollsten Kekse-Werfer auf der ganzen Welt: Ercan und Janine! Sie waren so lieb zu mir und haben mich ganz viel gekrault. Aber das beste an den beiden war, dass ich nichts machen musste, damit sie mir einen Keks zuwerfen. Kein “Mach Platz”, “Dreh dich” oder “Männchen”. Ich habe einfach gar nichts gemacht und schon kam ein Keks geflogen. Ich glaube ich habe mich ein bisschen in die beiden verliebt.
 

Helle Lichter

Immer wenn ein Keks geflogen kam, ist es kurz ganz hell geworden. Das hat mir am Anfang ein bisschen Angst gemacht, aber daran habe ich mich schnell gewöhnt. Die Olle musste auch noch etwas in den komischen Schulterkasten und die seltsame Stange sagen und wirkte dabei fürchterlich nervös. Ein bisschen tat sie mir leid, ein bisschen musste ich innerlich grinsen. Offenbar ist nicht jeder zum Berühmtsein geboren.
 

Loki

PS: Links zum Thema

Grimassenshooting mit EY Fotografie
Diese Bilder entstanden beim Grimassenshooting mit EY Fotografie! ©EY Fotografie
Grimassenshooting mit EY Fotografie
Diese Bilder entstanden beim Grimassenshooting mit EY Fotografie! ©EY Fotografie
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