Mareike & Loki

Mareike und ihr Hund Loki aus dem internationalen Tierschutz
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Von Mareike Meyer

Willkommen auf unserem Blog. “Wir” das sind Mareike und Loki. Auf dieser Seite möchten wir dir von unserem Leben als – wie wir es nennen – Familien-Rudel erzählen. Ich möchte meine Erfahrungen und Gedanken mit allen teilen, die Interesse am Thema „Leben mit Hund“ haben. Ich möchte euch mitnehmen in unseren Alltag und dabei nichts auslassen oder beschönigen. Wenn ein Hund ins Haus kommt, dann ist das nicht immer einfach und stellt das halbe Leben auf den Kopf. Aber ich durfte die Erfahrung machen, dass es das absolut wert ist. Allerdings hätte ich mir gewünscht, ein paar Dinge, die ich mittlerweile weiß, früher erfahren zu haben. Aus diesem Grund möchte ich vielleicht auch dem ein oder anderen Leser helfen und Anregungen geben, wie man das Leben mit Hund noch ein wenig schöner gestalten kann. Außerdem findest du in der Rubrik “Selbst ist das Frauchen” ein paar Bastelideen.

Während ich diese Zeilen schreibe, liegt mein Rüde Loki neben mir und schläft den Schlaf der Gerechten. Er schnarcht, zuckt mit den Lefzen und Pfoten und scheint im Traum irgendetwas zu jagen. Ein Kaninchen vielleicht oder eine Taube. Sein Schnarchen zaubert ein Lächeln auf meine Lippen. Ich frage mich, wieso das so ist. Ich kann euch versprechen, dass ich es nicht ansatzweise so süß finde, wenn mein Ehemann neben mir schnarcht.

Ich war schon immer tierlieb, aber seit ich mit einem Hund unter einem Dach wohne, merke ich erst, wie tief die Verbundenheit zu einem Tier wirklich sein kann.
 

Ja, es ist Liebe

 
Ich gebe es gerne zu: Ich liebe meinen Hund. Und deshalb möchte ich auch, dass er ein möglichst schönes Leben führen kann. Sein Start ins Leben war allerdings alles andere als perfekt.
Loki wurde am 09.03.2016 in Griechenland geboren. Laut Impfpass ist er ein Belgischer Schäferhund-Mix. Der Tierschutzverein, der ihn vermittelte klassierte ihn mit gegenüber als Labrador-Mix. Ich persönlich sehe mal einen Border Collie, mal einen Schäferhund und mal einen altdeutschen Hütehund. Generell ist das natürlich nicht wichtig für mich, aber es kann im Training durchaus hilfreich sein, die rassetypischen Charaktermerkmale eines Hundes zu kennen.

Wer trainiert hier eigentlich wen?

 
Meine eigenen Charaktermerkmale kenne ich hingegen sehr genau. Ich bin neugierig, ehrgeizig und vor allem eines: ungeduldig. Nicht gerade ein schöner Charakterzug, aber es ist wie es ist. Vor allem im Zusammenspiel mit Loki und im Bezug auf sein Training musste ich lernen, dass ich mit meiner Ungeduld nicht besonders viel erreiche. Je mehr ich will, das er etwas kann, desto weniger scheint er zu verstehen, was ich eigentlich von ihm will. Je ungeduldiger ich werde, desto weniger scheint Loki mir zuzuhören. Manchmal bin ich mir sicher, dass er das aus reinem Trotz macht, wie ein bockiges Kind, doch dann rufe ich mir in Erinnerung, was mein Mann einmal gesagt hat: “Wenn dein Schützling etwas nicht versteht, was du ihm schon fünf Mal erklärt hast, bringt es nichts, das noch einmal genauso zu erklären. Dann solltest du dich selbst hinterfragen, denn offenbar bist du kein besonders guter Lehrer.”
Wie ich einen Hund aus dem Ausland adoptierte
Das Training ist für uns keine Einbahnstraße. Ich lerne von Loki ebenso viel wie er von mir.

Und er hat ja so Recht! Natürlich sind viele Wiederholungen im Training notwendig, damit das erlernte Verhalten sich festigen kann, aber wenn mein Hund nach monatelangem täglichen Training immer noch nicht einmal weis, was das Wort “Fuß” bedeutet, dann sollte ich meine Trainingsmethode überdenken.

Meine Ungeduld und mein Ärger stehen mir meistens dann im Weg, wenn ich eigentlich mit dem Training schon aufhören sollte. Ein Grundsatz ist wohl in jedem Ratgeber für Hundeerziehung oder -Training zu finden: “Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist.” Also immer positiv enden, wenn die Übung gerade besonders gut klappt. 
Das fällt mir schwer. Es ist als würde eine kleine penetrante Stimme mir einflüstern: “Jetzt hat er es! Jetzt machen wir das noch so ein oder zwei Mal, damit sich das so perfekt festigt!” Das ist Quatsch. Das klappt einfach nie. Es wird nicht besser und es bleibt meistens auch nicht so gut wie zu dem Zeitpunkt, an dem ich hätte aufhören sollen. An diesem Punkt arbeite ich noch an mir und lasse mich gerne von Loki trainieren. Denn eins habe ich gelernt, seit Loki bei mir ist: Erziehung und Training sind keine Einbahnstraßen.

So viel also vorerst zu uns und nun wünschen wir euch viel Spaß beim Stöbern 

Mareike & Loki

Zu unserem Familien-Rudel gehört natürlich auch noch mein Mann Martin. Loki war bei unserer Hochzeit im August 2018 natürlich auch dabei.

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