Lokis Tagebuch: Sturmfrei bei Oma und Opa (20. bis 22. August 2019)

Lokis Tagebuch: Sturmfrei bei Oma und Opa | Hundeblog
Teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden

Von Mareike Meyer

Liebes Tagebuch,

letztens ist etwas seltsames passiert: Die beiden Ollen sind einfach verschwunden. Also nicht, dass ich sie vermisst hätte, aber sonst lassen die mich ja nie aus den Augen und plötzlich nehmen die ihre Taschen und hauen einfach ab. Ich muss gestehen, dass ich kurzzeitig Angst hatte, ob die überhaupt wieder auftauchen.
Aber von vorne: Es war morgens und die Olle ist so früh aufgestanden wie noch nie! Draußen war es stockfinster und ich war noch total müde. Also bin ich liegengeblieben bis ich gehört habe, dass die Olle in der Küche mein Frühstück zubereitet. Kurz darauf kamen dann Oma und Opa und haben die beiden Ollen einfach mitgenommen. Ich habe mich wieder hingelegt. Es war einfach noch viel zu früh.
Als ich das nächste Mal wach wurde, war meine Tante da. Ich liiiiebe meine Tante. Sie ist einfach toll und hat so einen ganz großen weißen Hund. Zumindest glaube ich, dass es ein Hund ist. Er hat mir gezeigt, wie man ganz viel Gras frisst und die Spaziergänge mit ihm sind toll. Manchmal setzt sich meine Tante auch auf seinen Rücken und er trägt sie. Er ist so stark. Jedenfalls kam meine Tante und ich dachte, wir fahren zu ihrem Hund, aber dann sind wir zu ihrer Arbeit gegangen. Wie man sich in einem Büro benimmt, weis ich ja, also war das kein Problem. Der Chef und die Kollegen meiner Tante sind alle sehr nett und ich hatte einen schönen Tag. Besonders gut hat mir der Spaziergang am Mittag gefallen. 
Nachdem meine Tante dann noch ein bisschen gearbeitet hat, sind wir zu Oma und Opa gefahren. Als ich gesehen habe, dass mein Bett bei Ihnen ist, wurde ich das erste Mal misstrauisch. Die beiden Ollen würden mich heute echt auswärts schlafen lassen. Und dann auch noch bei Oma und Opa! Ich konnte mein Glück kaum fassen. 
Bei Oma und Opa ist es immer wirklich toll! Oma kuschelt ganz viel mit mir auf dem Sofa und Opa backt für mich Kekse und wir gehen ganz lange Gassi. Und ich kann immer in den Garten, wenn ich will. Und wenn die Tür nach draußen doch einmal geschlossen ist, sage ich einfach Opa bescheid. Ich habe gemerkt, dass er am ehesten auf mich hört, wenn ich mich vor ihn stelle und ein bisschen jaule. Dann macht er immer sofort die Tür auf. Sehr praktisch. Die Olle meckert ihn dafür immer an, aber er hört zum Glück nicht auf sie. 
Am Abend hat Oma mir mein Essen gemacht und wir sind schlafen gegangen. Am nächsten Tag hatte ich den ganzen Tag frei von den beiden Ollen und habe eine tolle Zeit mit Oma und Opa verbracht. Am darauf folgenden Tag sind wir dann lange Auto gefahren zu so einem Ort mit sehr vielen Menschen. Es war sehr laut und alle hatten große Taschen auf Rollen dabei und liefen ganz wild durcheinander. Wir warteten eine ganze Weile vor einer großen Tür aus der manchmal Leute kamen. Fast immer wenn jemand herauskam, wurde er von einem wartenden umarmt. Oma hatte eine rote Blume dabei und hat immer zu der Tür gesehen. Plötzlich wurde sie ganz aufgeregt und wollte, dass ich die Blume festhalte. Hab ich aber nicht gemacht. Wenn sie das Ding schon kauft, soll sie es auch tragen. 
Und während sie noch versucht, mich zum Tragen zu nötigen, kommen plötzlich die Ollen durch die große Tür. Ok, ich gestehe: ich habe mich wirklich gefreut, sie zu sehen. Irgendwie habe ich sie wohl doch ein bisschen vermisst. Die Blume war scheinbar für die Olle, denn die hatte Wurftag. Wir sind dann nach Hause gefahren und haben noch ein bisschen im Garten getobt und ich muss sagen: es ist schön, dass sie wieder da sind.
 

Loki

Teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.