DIY-Anleitung: Schleifenboard oder Memoryboard für Turnierschleifen selber machen

Eine DIY-Anleitung für ein Schleifenboard um Turnierschleifen hübsch in Szene zu setzen.
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Von Mareike Meyer

Loki hat mittlerweile bei verschiedenen Rally-Obedience-Turnieren schon einige Schleifen gewonnen. Als er sein erstes “Vorzüglich” als Bewertung bekommen hat, hätte ich nicht stolzer auf ihn sein können. Klar, dass ich die wunderschönen Schleifen, die er für seine Leistungen erhalten hat, auch zur Schau stellen möchte. Nachdem ich sie erst an seiner Box im Auto befestigt hatte, kam meine Schwester auf die tolle Idee, ein Schleifenboard selbst zu machen. Als Reiterin kennt sie sich auf dem “Schleifen-Gebiet” wesentlich besser aus als ich. Aber so ein Board ist nicht nur für Turnierschleifen prima geeignet sondern auch, um Erinnerungen lebendig zu halten als Memoryboard. Oder eben, um Turnierschleifen als Deko hübsch zur Schau zu stellen.
Es gibt natürlich viele verschiedene Wege, um ein Schleifenbrett zu basteln. Diese Anleitung zeigt nur eine mögliche Lösung auf, um die Turnierschleifen an die Wand zu bringen.
 

Das Material

Diese Dinge braucht ihr für das DIY-Schleifenboard.
Diese Dinge braucht man, um ein Schleifenboard selbst zu machen.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ein solches Board zu basteln. Zwei davon möchte ich euch hier näher vorstellen. Das Material für mein Schleifenboard hatte ich zum Großteil schon in meinem Bastelfundus, sodass ich nur noch ein paar Kleinigkeiten kaufen musste. Ich habe mein Schleifenboard mit einer alten Leinwand als Grundlage gebastelt. Weiter unten erkläre ich euch noch, wie ihr vorgeht, wenn ihr stattdessen ein Holzbrett verwenden möchtet.
 
Ihr benötigt für diese DIY-Anleitung:
  • Leinwand
  • Polster (etwa 1 bis 2cm dick)
  • Stoff
  • Satinband
  • Hübsche Musterbeutelklammern (Nieten mit denen man Umschläge verschließt) oder Ziernägel (wenn ihr euer Schleifenboard mit einer Holzplatte bastln möchtet)
  • Tacker
  • Schere
  • Stecknadeln
 

So macht ihr ein Schleifenboard selbst

Der Stoff wird einfach auf die Leinwand getackert.
Der zugeschnittene Stoff wird einfach von hinten auf den Rahmen der Leinwand getackert.
Zuerst schneidet ihr das Polster auf die auf die Größe der Leinwand zu. Legt dazu die Leinwand einfach auf den Polsterstoff und zeichnet mit einem Filzstift oder Permanentmarker um die Leinwand. Ich habe das Polster mit einem scharfen Messer geschnitten, was recht gut ging. Ich denke, mit einer Schere könnte er schwieriger werden, aber das kommt auf die Dicke eures Polsters an. Danach müsst ihr den Stoff zuschneiden, sodass ihr ihn über das Polster und die Leinwand ziehen könnt. Lasst außerdem noch etwas Stoff überstehen, den ihr umschlagen könnt. Befestigt diesen nun mit Hilfe des Tackers auf der Rückseite der Leinwand. Am besten ihr schlagt den Stoff einmal um, klappt den Rand ein und tackert ihn von hinten auf den Rahmen der Leinwand.
Ist der Stoff befestigt, geht es an das Satinband an dem später die Turnierschleifen befestigt werden sollen. Ich habe dafür das Satinband in Stücke geschnitten, die groß genug waren, um über den Rand der Leinwand hinaus zu ragen und sie immer im gleichen Abstand mit Stecknadeln befestigt. Das Muster könnt ihr dabei frei wählen und durch die Stecknadeln auch immer noch einmal anpassen. Ob Rauten, Quadrate oder einfach gerade Linien – lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf. 
 
Der Kreativität sind bei einem selbstgemachten Schleifenboard keine Grenzen gesetzt.
Das Satinband wird mit Stecknadeln auf dem Schleifenboard befestigt um ein schönes Muster zu kreieren.
Auf der Rückseite wird der Stoff des Schleifenboards auf den Rahmen der Leinwand getackert.
Wenn ihr mit dem Muster zufrieden seid, tackert ihr auch das Satinband von hinten auf den Leinwandrahmen.

Seid kreativ bei eurem individuellen Schleifenboard

Wenn ihr mit dem Muster zufrieden seid, tackert ihr die Enden des Satinbandes ebenfalls von hinten auf den Rahmen der Leinwand. An den Stellen, an denen sich die Bänder kreuzen, macht ihr nun vorsichtig mit einer Schere oder einem scharfen Messer kleine Löcher durch die ihr die Musterbeutelklammern steckt. Drückt die Klammern richtig herunter und befestigt sie, indem ihr sie hinten auseinander biegt. Passt wirklich auf, dass ihr die Löcher nicht zu groß macht, sonst rutschen die Klammern einfach durch. Sind alle klammern platziert, seid ihr fertig und könnt eure Turnierschleifen mit eurem DIY-Schleifenboard an die Wand hängen.
 

Alternative: Schleifenboard auf einer Holzplatte selber machen

Anstelle einer Leinwand könnt ihr auch einfach eine Holzplatte nehmen, das Polster darauf legen und das Satinband schließlich mit Ziernägeln anstatt der Musterbeutelklammern auf der Platte befestigen. Die Nägel könnt ihr ganz einfach vorsichtig mit einem Hammer durch die Satinbänder und das Polster in die Platte hämmern. Ich habe mich für die Version mit einer Leinwand als Grundlage entschieden, weil ich noch einige Leinwände im Keller hatte, die ich sehr gut dafür benutzen konnte und ich mir nicht sicher war, ob unsere Wände eine Holzplatte halten würden. Welche der beiden Varianten für euch die passende ist, entscheidet natürlich ihr selbst.
 

Zeit- und Kostenaufwand für das DIY-Schleifenboard

Wie bereits berichtet, hatte ich die meisten Dinge noch im Haus. Ich denke, ihr könnt mit etwa 20 Euro pro Schleifen- beziehungsweise Memoboard rechnen. Zeitlich habe ich einen Abend gebraucht, um das Schleifenbrett zu basteln. Es war wirklich nicht schwierig, sodass ich sagen würde: Das schafft jeder. 
 
Und jetzt viel Spaß beim Basteln! Verlinkt mich gerne auf euren Ergebnissen bei Instagram oder Facebook.
DIY-Schleifenboard: So sieht das selbstgebastelte Schleifenbrett an der Wand aus
So sieht unser fertiges Schleifenboard aus.
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